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14. September 2020

Zum 65. Ordensjubiläum von Bruder Amandus

Feierlicher Gottesdienst in der Hauskapelle der Barmherzigen Brüder

In einem feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle der Barmherzigen Brüder in Luxemburg beging Bruder Amandus am 12. September 2020 im Beisein von Bruder Camille, sowie von Verwandten und Freunden sein 65-jähriges Ordensjubiläum. Generalvikar Patrick Muller ehrte den Jubilar mit herzlichen, wertschätzenden Worten und dankte ihm für seine Treue und seinen Dienst für die Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf und für die Kirche. Die verschiedenen Lebensstationen von Bruder Amandus waren Luzern, Trier, Niederkorn, Esch-Alzette sowie die Stadt Luxemburg, wo er als Sakristan in der Kathedrale kein Unbekannter war und jetzt im hohen Alter von vielen als „Monni“ wertgeschätzt wird.

Bruder Amandus umgeben von Vorsteher Bruder Camille, Generalvikar Patrick Muller und Festprediger Pater Theo Klein SCJ (Foto: Marcel Braun)

Während des Gottesdienstes erneuerte Bruder Amandus seine Gelübde und gelobte weiterhin den klösterlichen Weg zu gehen. Festprediger war Pater Theo Klein SCJ, der auf die 65 Jahre Ordensleben zurückblickte. Da das Ordensleben des Krankenbruders mit dem Noviziat in Luzern begann, verglich der Prediger die Ordensjahre mit einer Bergwanderung auf dem Berg Pilatus beim Vierwaldstättersee. Die Bergwanderung ist eine Metapher für das Ordensleben: Schritt für Schritt ohne Stress sollte man gehen, aber mit dem Ziel auf Gott ausgerichtet zu sein. Die Bergspitze ermöglicht einem die Aussicht zu genießen. Der heilige Augustinus spricht davon, wir sollten Gott genießen und das Irdische gebrauchen. Ein treuer Weggefährte für Bruder Amandus ist Bruder Camille, der ihm ein Bruder im wahrsten Sinne des Wortes ist und durch seine Kompetenz als Krankenpfleger Tag für Tag im Stillen zur Seite steht.

Am Ende der Predigt sagte Pater Klein mit Humor, dass Bruder Amandus, wie damals Moses noch nicht im Gelobten Land angekommen sei, aber sein Blick sei darauf ausgerichtet, denn jetzt schon könne er Gott genießen, und zitierte die hoffnungsvollen Worte von Joachim Kardinal Meisner: „Als Christen haben wir mehr Leben vor uns als hinter uns.“

Théo KLEIN s.c.j.
 
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