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5. November 2019

St. Martinsfeier in der Pfarrei Parc Our St-Nicolas

Am Sonntag, dem 10. November, ab 16:30 Uhr in Hosingen

Am Sonntag, dem 10. November 2019, lädt die Pfarrei Parc Our St-Nicolas herzlichst ein zur zweiten St. Martinsfeier.

Um 16 Uhr 30 wird die Messe in der Pfarrkirche von Hosingen gefeiert mit Vorstellung der Martinsgeschichte:

Martin von Tours wurde Anfang des 4. Jahrhunderts in Ungarn, das damals zum Römischen Reich gehörte, geboren. Mit 15 Jahren war er Leibwächter von Kaiser Konstantin und zwei Jahre später Soldat im Norden des heutigen Frankreichs. An einem eiskalten Wintertag, als er mit mehreren anderen Soldaten zum Stadttor hinausritt, trafen sie auf einen armen alten Mann. Ohne Kleidung und vor Kälte zitternd bat der Bettler die Soldaten um Hilfe vor dem Erfrieren. Die Soldaten jedoch lachten den alten Mann aus. Martin hatte jedoch Mitleid mit ihm, hatte aber leider nichts dabei, was er dem alten Mann hätte geben können. Also nahm er seinen eigenen Mantel und teilte ihn mit seinem Schwert. Die eine Hälfte gab er dem Bettler, die andere legte er sich um die Schultern, so dass sie es beide einigermaßen warm hatten.

In der folgenden Nacht sah Martin in einen Traum Jesus, der den halben Mantel trug, den er dem Bettler gegeben hatte. Jesus dankte Martin für seine gute Tat:

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.

Auch im reichen Luxemburg sind immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen, wie die aktuellen Zahlen der Vereinigung ‚Inter-Actions Streetwork-Streets, die sich um Obdachlose kümmert, zeigen. Vor allem im Winter ist die Lage der Obdachlosen besonders gefährlich. Der Bedarf an Kleidern nimmt alljährlich drastisch zu.

Das Vorbild Martins nachahmend, wollen die Kinder der Katechese helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Sie haben fleißig Unterwäsche und Mützen für Männer und Frauen sowie Schlafsäcke gesammelt für die vielen Obdachlose, die auch jetzt, wo die Temperaturen fallen, auf der Straße leben müssen.

Seit seinem Traum war nichts mehr wie zuvor für Martin. Er glaubte nun an Gott und ließ sich taufen. Dann trat er aus dem Militär aus, um Priester zu werden. Er lebte fortan ganz alleine und betete viel. Ihm war es egal, dass er kein wohlhabendes Leben führen konnte. Er brauchte das nicht mehr. So gründete er zwei Klöster in Frankreich, in denen die Menschen so leben wollten wie er, einfach im Gebet und ohne Besitztum. Einige Jahre später brauchte die Stadt Tours, in der Martin lebte, einen neuen Bischof. Die Menschen waren sich schnell einig: Martin sollte der neue Bischof von Tours werden. Denn sie alle kannten und bewunderten ihn. Martin aber mochte sein Leben in der Einsamkeit. Außerdem war er sich nicht sicher, ob er ein guter Bischof sein würde. Deshalb versteckte er sich. Er wurde doch gefunden und zum Bischof geweiht.

Martin starb mit 81 Jahren. Seine Beerdigung war am 11. November.

Der heilige Martin brachte viel Licht in die dunkle Zeit durch seine guten Taten.

Die Kinder der Pfarrei Parc Our St Nicolas wollen auch Licht bringen und ziehen nach der Messe, um 17.30 Uhr mit leuchtenden Laternen im Martinsumzug um die Kirche. Zum Abschluss wird um 18 Uhr das Martinsbrot geteilt.

Wer die Aktion mit einer Geldspende unterstützen will, kann dies machen auf das Konto LU72 1111 2573 4201 0000 zugunsten von INTER-ACTIONS asbl Streetwork-Streets.

Gaby Frantzen-Heger

 
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