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9. November 2018

Aufschrei der Natur und der Menschen im Amazonas: ein Staudamm wird zum Albtraum

Erzbischof Jean-Claude Hollerich empfing den deutschen Filmemacher Martin Kessler

Anlässlich der Projektion seines Dokumentarfilms „Count-Down am Xingu V“, im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne von ASTM, Klimabündnis Lëtzebuerg und partage.lu, hatte der deutsche Filmemacher Martin Kessler am Freitag eine angeregte Unterredung mit Erzbischof Jean-Claude Hollerich, Jean-Louis Zeien (Justice et Paix) und Patrick Godar (partage.lu) im Bischofshaus.

Der Film handelt von den ökologischen und menschlichen Schäden den der drittgrößte Staudamm am brasilianischen Fluss Xingu im Amazonas anrichtet. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, weiter auf eine verbindliche Gesetzgebung zur Verantwortung der internationalen Firmen gegenüber dem Respekt der Menschenrechte und der Umwelt hin zu drängen auf der Ebene der EU sowie hier in Luxemburg. Eine Studie von ASTM/Klimabündnis Lëtzebuerg wurde vorgestellt, die geschäftliche Verbindungen der im brasilianischen Korruptionsskandal verwickelten Baufirma Odebrecht mit deren Tochterfirmen in Luxemburg aufzeigt.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Amazonassynode in Rom (Oktober 2019) wurde auf die Produktion eines aktualisierten Films, unter Mitwirkung von Bischof Erwin Kräutler, zu den katastrophalen Auswirkungen des Staudamms Belo Monte nach den brasilianischen Präsidentschaftswahlen hingewiesen. Im Rundschreiben Laudato Sí zur „Sorge für das gemeinsame Haus“ macht Papst Franziskus Mut zum Einsatz für Mensch und Umwelt: „Man kann Formen der Zusammenarbeit oder der gemeinschaftlichen Organisationen erleichtern, welche die Interessen der kleinen Erzeuger schützen und die örtlichen Ökosysteme vor der Plünderung bewahren. Es gibt so vieles, was man tun kann!“ (LS 180). Seit 2014 bereitet in 9 Anrainerstaaten des Amazonasbeckens die katholische Kirche mit den Pfarreien und Sozialpastoralen unter der Moderation des REPAM (Red Panamazônica) die Synode vor. Im Herbst 2019 wird der neue Film in Luxemburg als Fallbeispiel und Einführung in die Synodenarbeit angeboten.

 
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