lb fr pt en de
Oppe Kierchen . Églises ouvertes  
14. August 2020

Summer vun den Oppene Kierchen 2020 (VII)

D’Péitrus a Paulus-Kierch zu Bartreng

Die Kirche St. Peter und Paul, Bartringen

Seit kurzem hat sich das Bild vom Dorfkern von Bartringen grundlegend geändert. Park, Restaurantpavillon mit Terrasse und Gemeindeverwaltung in modernem Gebäude stehen neben der alten erhwürdigen Kirche und dem Schloss Schauwenburg in verkehrsberuhigter Zone und laden zum Verweilen ein.
http://www.bertrange.lu/fr/commune/historique/monuments-historiques

Die erste Erwähnung der Pfarrei von Bartringen geht ins Jahr 1128 zurück, die nächste 1278 als Peter von Aspelt zum Titular-Pfarrer ernannt wurde. Die heutige Kirche mit gotischem Kreuzrippengewölbe wurde 1701 errichtet, 1847 durch das Querschiff, den Chor und einen neuen Turm vergrößert. Nach der Renovierung wurde die Kirche im Jahr 2019 als nationales Denkmal geschützt.
Über dem Eingangsportal lädt eine übergroße Madonnenfigur mit spielendem Jesuskind auf dem Arm zum Eintritt ein. Es handelt sich um eine Kopie, die Originalstatue aus dem 17. Jh befindet sich auf der Empore im Innern.
Der barocke Hauptaltar stammt von Georg Scholtus aus Bastnach († 1754). Zu sehen sind drei Petrusstatuen: links mit den Schlüsseln und dem umgekehrten Kreuz, rechts mit dem mit Schwert, oben in Ketten.
Die bronzenen Kreuzwegstationen wurden von Bettina Scholl-Sabbatini im Jahr 1990 erschaffen. Sie stellen den Leidensweg des Messias dar, eingerahmt vom Letzten Abendmahl und vom Lebensbaum, der für die Auferstehung steht.
Die Statue des hl. Hubertus an der linken Wand im Chor ist die älteste Skulptur in der Kirche.
Die Buntglasfenster wurden von Gustave Zanter (20. Jh.) entworfen, die Fenster mit Wappen und Schriftzügen von Jean Thill (1969).
Das Lesepult mit der symbolträchtigen Verbindung von Bergpredigt und wunderbarer Speisung der Volksmenge stammt vom Südtiroler Tischler Matthias Demetz (1996).
In der Kirche befinden sich 3 historische Gemälde in den Seitenschiffen: der gekreuzigte Christus (um 1760), Abraham, der an der Opferung Isaaks gehindert wird (17. Jh.), und eine Grablegung unbekannten Datums.
Die Westenfelderorgel stammt aus dem Jahr 1996. Die Paneele, welche die Apostelfürsten Petrus und Paulus darstellen, sind die früheren Füllungen der Seitentüren des Hauptaltars.

Die Kirche ist täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr.


Kuckt och . Voir aussi
Info


Vill Leit wäerten dëse Summer hei am Ländchen ënnerwee sinn. Da kann een flott profitéiere fir eis Kierche kucken ze goen. Mat hiren typischen Tierm, déi ee scho vu wäitem erkennt, verschéineren si eis Uertschaften an eis Landschaft. Vill vun dëse Gottesraim sinn op a lueden an zu Momenter vu Rou a Besënnung. Hei eng Lëscht mat engem groussen Deel vun de Kierchen, déi op sinn…

An dëser Rubrik . Dans cette rubrique
 
Ä e r z b i s t u m    L ë t z e b u e r g   .   A r c h e v ê c h é   d e   L u x e m b o u r g    .   
YouTube
SoundCloud
Twitter
Instagram
Facebook
Flickr
Service Kommunikatioun a Press . Service Communication et Presse
Äerzbistum Lëtzebuerg . Archevêché de Luxembourg

© Verschidde Rechter reservéiert . Certains droits réservés
Dateschutz . Protection des données
Ëmweltschutz . Protection de l'environnement
5 avenue Marie-Thérèse
Bâtiment H, 1er Étage
L-2132 Luxembourg
+352 44 74 34 01
com cathol.lu