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Banneux  
17. September 2018

„Reich beschenkt, mit Maria, der Jungfrau der Armen“

Pilgertag der Erzdiözese in Banneux

Vor 85 Jahren, zwischen dem 15. Januar und dem 2. März 1933 hatte die in ärmlichen Verhältnissen geborene Mariette Beco in dem kleinen Dorf Banneux in den belgischen Ardennen insgesamt acht Erscheinungen. Sie verstarb 2011 im Alter von 90 Jahren. Bei der dritten Erscheinung fragte die damals Zwölfjährige an der Quelle, welche die Frau ihr bei der zweiten Begegnung gezeigt hatte, wer sie sei, und diese antwortete: „Ich bin die Jungfrau der Armen“.

„Ich komme das Leiden zu lindern“, verriet die Erscheinung der Zwölfjährigen und rief in den folgenden Begegnungen dazu auf, viel zu beten.

Somit ziehen seit Jahren auch Gläubige aus Luxemburg, das mit der Trösterin der Betrübten seit jeher Stadt und Land unter den Schutz der Gottesmutter stellte, nach Banneux, um hier Trost, Kraft und Zuversicht zu finden.

Waren es ursprünglich weitgehend nur Pilger aus dem Dekanat Clerf, so nehmen seit über zwei Jahrzehnten neben den Pilgern des Norddekanates zahlreiche Gläubige aus allen Regionen der Erzdiözese teil, so dass am vergangenen 11. September Erzbischof Jean-Claude Hollerich, zusammen mit Dechant Martin Molitor und Dompfarrer Tom Kerger der feierlichen Konzelebration zusammen mit über 20 Geistlichen vorstand.

Mit rund 20 Bussen und in zahlreichen Privatfahrzeugen waren die Pilger zum belgischen Marienwallfahrtsort gepilgert.

Dank der „Foulards blancs“ und anderen Krankenbetreuern konnte so mancher Kranke und pflegebedürfte Mensch zur „Jungfrau der Armen“ in Banneux beten.

Gesanglich wurde die Eucharistiefeier durch Pfarrer Jempy Schuller aus der Pfarrei Clierf Saint-Benoît animiert, während Claude Windeshausen die Orgel spielte.

Erzbischof Hollerich, ausgehend vom Jahresthema, erläuterte den Begriff „Armut“, der wir uns als Kirche in Luxemburg aber auch als Gesellschaft stellen müssen. Er wies aber besonders auf den eigentlichen Reichtum hin, der uns im Glauben erst geschenkt wird.

Der Pilgertag wurde weiterhin gefüllt durch das Gebet am Nachmittag bei der Quelle mit Abbé Albert Franck, bevor Werner Michels im Freien den Kreuzweg mit den Gläubigen betete.

Zum Schluss war die große Pilgerkirche nochmals der Ort, wo Erzbischof Hollerich der Pilgerandacht mit Krankensegnung vorstand. Pfarrer Schuller lud abschließend alle Gläubigen zum Pilgertag am 10. September 2019 nach Banneux ein.

Alice Enders
veröffentlicht in mywort.lu

 
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