Kardinal Hollerich segnet die Gräber seiner Vorgänger in der Kathedrale von Luxemburg
In der Krypta der Kathedrale von Luxemburg wurde bei einer Messe der verstorbenen Bischöfe, Domherren, Priester und Diakone gedacht.
Am Dienstag, dem 3. November, fand in der Krypta der Kathedrale Notre-Dame von Luxemburg eine Eucharistiefeier zum Gedenken an die verstorbenen Bischöfe, Domherren, Priester und Diakone des Erzbistums Luxemburg statt.
An der Feier nahmen der Erzbischof von Luxemburg, Kardinal Jean-Claude Hollerich, Weihbischof Leo Wagener sowie mehrere Mitglieder des Domkapitels teil, darunter Generalvikar Patrick Muller, Dompfarrer Tom Kerger und die Domherren Edmond Ries, Jean Ehret, Claude Bache und Nicolas Wenner.
In seiner Predigt zog Domherr Georges Hellinghausen, Dompropst des Luxemburger Domkapitels, Parallelen zwischen dem Sport und dem christlichen Leben. Dabei hob er Werte wie Ausdauer, Motivation, Engagement und Teamgeist hervor. Er erinnerte daran, dass der Glaube nicht in Passivität gelebt werden könne und dass die Nachfolge Christi bedeute, das ganze Leben aufs Spiel zu setzen und nicht nur einzelne Lebensbereiche.
Unter Bezugnahme auf eine Aussage von Papst Leo XIV. über den Fußball betonte er, dass das Leben kein Wettlauf sei, bei dem es darum gehe, sich selbst in den Vordergrund zu stellen, sondern ein Weg, den wir gemeinsam gehen. Zum Abschluss seiner Predigt griff der Domherr ein besonders ausdrucksstarkes Bild auf: den Kelch mit dem Blut Christi, den Kelch des Heils und Zeichen des Sieges Christi über den Tod.
Am Ende der Feier segnete und inzensierte Kardinal Jean-Claude Hollerich die Gräber der früheren Bischöfe von Luxemburg, die in der Krypta beigesetzt sind: Pierre Nommesch (1864–1935), dritter Bischof von Luxemburg von 1920 bis zu seinem Tod; Joseph Philippe (1877–1956), vierter Bischof von 1935 bis zu seinem Tod; Léon Lommel (1893–1978), fünfter Bischof von 1956 bis 1971; sowie Jean Hengen (1912–2005), sechster Bischof von 1971 bis 1988 und erster Erzbischof von Luxemburg von 1988 bis 1990.
Dieser Ritus ist Teil einer jährlichen Tradition im Zusammenhang mit dem Gedenktag Allerseelen. Er ist Ausdruck des Gebets und des Gedenkens an die Hirten, die der Kirche in Luxemburg gedient haben, und steht im Zeichen der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung.
Dieser Artikel wurde mithilfe einer KI-Software aus dem Portugiesischen übersetzt und anschließend Korrektur gelesen und redaktionell überarbeitet.
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