Auf nach Lourdes vom 20.-25. Juli 2026!
Im Hinblick auf die Diözesanwallfahrt vom 20.-25. Juli 2026 begannen die ersten Vorbereitungen.
Um das Fest unserer Lieben Frau von Lourdes am 11. Februar hatten sich über 1000 Delegierte unterschiedlicher Diözesen (eine neue Rekordzahl für die Wallfahrtsleitung), Gemeinschaften, Movementis, mit ihren Hospitalitätsverantwortlichen, im weltbekannten Pilgerort in Lourdes eingefunden. Für den Ortsbischof Mgr Jean-Marc Micas, der nicht nur als sehr engagiert in Sachen Missbrauch gilt, war es eine besondere Freude so viele Vertreterinnen und Vertreter der Pilgerpastoral am Beginn der neuen Saison begrüßen zu dürfen, um das Thema der diesjährigen Wallfahrt, zusammen mit Rektor Michel Daubanes und seinem Team, zu deklinieren. „Maria, unsere liebe Frau von Lourdes, erwartet uns immer, immer wieder hier an dieser Stätte der Gnade … Menschen aus aller Welt lassen sich in Lourdes berühren, durch ein Wort, ein Zeichen, eine Begegnung, eine Geste …“, so der Hüter des Gnadenortes wie er sich selbst versteht. Mit dem Jahresthema „Je te salue, Marie, comblée de grâce, le Seigneur est avec toi “, dürfen wir uns als Einzelne angesprochen fühlen, um Gott als dem Unerwarteten zu begegnen, Heilung zu erfahren in dem, was uns krank macht und uns in uns selbst gefangen hält. Unzählige Menschen vor uns haben in Lourdes gelernt Mensch zu sein und Christ zu werden. Lourdes ist ein Ort des Neuanfangs, der Bekehrung, ein Ort des Friedens und der Versöhnung, ein Ort um den Herzschlag Gottes für diese Welt neu zu hören. Ein besonderes Highlight der diesjährigen „Journées de Lourdes“ war jedoch das Zeugnis von Schwester Bernadette Moriau. Sie gilt als eine der letzten Geheilten von Lourdes. In ihrem rezenten Buch „Ma vie est un miracle“ kann man ihr Zeugnis nachlesen. Sr Bernadette beschreibt dort nicht nur ihren Heilungsprozess, sondern sie ermutigt uns als Suchende, die wir einen Quellort des Glaubens brauchen. Daneben fand der Abschied des italienischen Arztes Alessandro de Franciscis statt. Er war über 15 Jahre als Leiter des Heilungsbüros tätig. Vor Jahren verzichtete der kompetente Mediziner auf seine universitäre Karriere, um in Lourdes zu dienen und den Kranken nahe zu sein. Sein Abschied zeichnete sich durch einen wortlosen Applaus aus. Ein Zeugnis von dem Unfassbaren, was in Lourdes geschieht, wenn Menschen wie Maria ihr Ja-Wort geben.
Im Hinblick auf die Diözesanwallfahrt vom 20.-25. Juli 2026 begannen somit die ersten Vorbereitungen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Wallfahrt in enger Zusammenarbeit mit den Pilgerdirektoren aus Metz und Verdun geplant. Erwartungsgemäß werden auch in diesem Jahr wieder 1200 Pilger mit dem TGV nach Lourdes reisen. Die Diözesanwallfahrt steht unter dem Vorsitz von Weihbischof Leo Wagener, der als langjähriger Foulard Blanc den Dienst an den Kranken nicht aufgegeben hat. Pfarrer Joël Santer übernimmt die Festpredigten. Auch er ist nicht nur ein Freund des Heiligen Willibrords, sondern auch ein treuer Lourdespilger. Alles in allem wird es sich lohnen bei dieser Wallfahrt dabei zu sein. Wir freuen uns auf ihre Teilnahme. Wer einmal in Lourdes war, den zieht es immer wieder neu an die Quelle, um Kraft für den Alltag zu schöpfen und Kirche als lebendiges Geschehen zu erleben.
Neue Einschreibungen werden gerne im diözesanen Pilgerbüro entgegengenommen, entweder auf pelerinages@cathol.lu oder unter den Nummern (436051-379 oder 621 13 14 18). Nähere Infos zur Krankenwallfahrt bekommen sie bei der Anlaufstelle der Foulards Blancs unter der Nummer (621 618 855).
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