Erzbischof von Luxemburg feiert die Weihejubiläen von acht Priestern und einem Diakon
Der Kardinal dankte den Priestern und dem Diakon für ihren Dienst und beging zugleich sein eigenes 15-jähriges Bischofsweihejubiläum.
Kardinal Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg, stand am Mittwochmorgen, dem 4. November, einer Eucharistiefeier anlässlich der Weihejubiläen von Priestern und eines Diakons der Diözese Luxemburg vor. Die Feier fand in der Glaciskapelle in Luxemburg-Stadt statt. Anwesend waren auch der Weihbischof von Luxemburg, Msgr. Leo Wagener, und der Generalvikar der Diözese, Domkapitular Patrick Muller.
Zu Beginn der Feier dankte der Kardinal den Priestern für alles, was sie im Dienst der Kirche leisten. Dabei hob er insbesondere hervor, wie sie den Menschen begegnen und sie begleiten, das Wort Gottes verkünden und die Sakramente feiern. Damit unterstrich er die Bedeutung ihres Dienstes für das Leben der Gemeinden und für den Aufbau der Zukunft der Kirche.
Kardinal Jean-Claude Hollerich erinnerte auch an sein eigenes 15-jähriges Bischofsweihejubiläum, das er am vergangenen 16. Oktober begangen hatte. Er teilte Gedanken über den zurückgelegten Weg, über erfüllende Momente und über Dinge, die er mit der heute gewonnenen Erfahrung möglicherweise anders angegangen wäre.
In seiner Homilie lud Kardinal Hollerich die Priester und Diakone, die in diesem Jahr ihr Weihejubiläum feiern, dazu ein, mit Dankbarkeit auf ihren bisherigen Weg zurückzublicken und anzuerkennen, was Gott im Laufe der Jahre durch sie gewirkt hat. Mit Blick auf den Weg seit ihrer Weihe betonte er, dass die Begeisterung der ersten Jahre im Laufe der Zeit nicht unbedingt verloren gehe. Vielmehr könne sie durch die gesammelten Erfahrungen tiefer, gefestigter und reifer werden.
Besonders hob der Erzbischof hervor, wie wichtig es sei, stets Jünger Christi zu bleiben: «Das Wichtigste ist, dass wir immer Jünger Jesu bleiben und unsere Beziehung zu ihm lebendig halten.» Diese Beziehung ermögliche es, Jesus sowohl die Erfolge als auch jene Momente anzuvertrauen, in denen die Dinge nicht so gut gelaufen seien – auch Situationen, in denen wir falsch reagiert oder gehandelt hätten. So könnten wir immer wieder den Weg Jesu Christi finden, erinnerte er.
Mit Blick auf den priesterlichen Dienst erinnerte Kardinal Hollerich daran, dass Christus selbst das wahre Fundament jeder Berufung sei: «Das Fundament ist Jesus Christus.» Die Ausbildung, das geistliche Leben und die Jahre des Dienstes trügen dazu bei, dieses Gebäude zu errichten. Doch Gott sei es, der die nötige Kraft und Ausdauer schenke, um Tag für Tag, Stein für Stein, am Reich Gottes weiterzubauen.
Kardinal Hollerich sprach auch über die Wirklichkeit des Kreuzes im Leben jedes Menschen und in jeder Berufung. Im Laufe der Jahre könnten Prüfungen, Krankheit, die Last des Alters oder unerfüllte Erwartungen den Weg schwieriger machen. «Jeder von uns hat sein eigenes Kreuz zu tragen», betonte er. Doch Christus trage dieses Kreuz mit uns und lade uns ein, ihm weiterhin nachzufolgen, auch wenn der Weg langsamer und anspruchsvoller werde.
Abschließend erinnerte er daran, dass die Eucharistie als Mittelpunkt des christlichen Lebens das Geheimnis von Christi Tod und Auferstehung gegenwärtig mache. Im Kreuz Christi könnten auch unsere eigenen Kreuze, die manchmal als Misserfolge erlebt würden, Frucht für die Sendung der Kirche bringen.
Zum Abschluss dankte der Kardinal den Priestern und Diakonen für ihren langjährigen Einsatz und hob dabei den Reichtum ihrer unterschiedlichen Lebenswege und Berufungen hervor. Diese Vielfalt sei ein wertvoller Beitrag für die Kirche, die auch heute unterschiedliche Menschen und Gaben brauche, um das Evangelium zu verkünden. Anschließend lud er die gesamte Gemeinde ein, gemeinsam Gott Dank zu sagen.
In diesem Jahr feiern folgende Priester und Diakone ihre Weihejubiläen:
25 Jahre Priesterweihe (2001)
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Gregor Grzanka – Priester
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Jacques Bagnoud – Priester
30 Jahre Weihejubiläum (1996)
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Michel Majerus – Priester
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Marco Wehles – Priester
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Michel Michaely – Ständiger Diakon
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Adolphus Iroegbu, S.M.M.M. – Ordenspriester
40 Jahre Priesterweihe (1986)
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Jean-Jacques Flammang, S.C.J. – Ordenspriester
60 Jahre Priesterweihe (1966)
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Jean-Jacques Grosber – Priester
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Armand Koos – Priester
Die Diözese Luxemburg schließt sich diesen Jubiläumsfeiern an und spricht allen Jubilaren ihren tief empfundenen Dank für ihre Treue, ihr Glaubenszeugnis und ihren langjährigen Dienst an der Kirche aus.
Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-gestützten Tools aus dem Portugiesischen übersetzt und anschließend Korrektur gelesen.
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