Bei der Jungfrau Maria Trost und Hoffnung suchen
Am 10. Oktober: Erneuerung der Weihe der Stadt Luxemburg an Maria - Votum Solemne.
Seit 1666 ist die Jungfrau Maria unter dem Titel „Trösterin der Betrübten“ die Schutzpatronin der Stadt Luxemburg. Diese Weihe wurde 1678 auf das gesamte Land ausgeweitet. Die Jungfrau Maria ist seitdem unsere Schutzpatronin. Aber haben Sie sich jemals gefragt, warum man von einem Schutzpatron oder einer Schutzpatronin spricht? Monsignore Leo Wagener, unser Weihbischof, beantwortete diese Frage zu Beginn der Messe zur Erneuerung der Weihe an die Jungfrau Maria am Samstag, dem 10. Oktober 2026. „Das Patronat hat seine Wurzeln in der Antike“, erklärte er. „Der Patron war derjenige, der vor Gericht für seine Untergebenen sprach, die nicht das Recht hatten, sich selbst zu verteidigen. Wir sind nicht einfach nur Untergebene Mariens, aber sie als Patronin zu wählen bedeutet, sie zu bitten, Partei für uns zu ergreifen und bei ihrem Sohn für uns Fürsprache einzulegen.“
An diesem Samstagnachmittag waren Gläubige aus allen Lebensbereichen gekommen, um der Trösterin erneut ihre Verbundenheit und ihr Vertrauen zu bekunden. Einige Bewohnerinnen der Stiftung „Tricentenaire“ hatten in der ersten Reihe Platz genommen. Die Mitglieder der Katholischen Frauenbewegung Luxemburgs (ACFL) hatten die Feier in Zusammenarbeit mit Paul Breisch, dem Titularorganisten der Kathedrale, vorbereitet.
In seiner Predigt hob Kanonikus Patrick Muller, unser Generalvikar, ein Buntglasfenster der Glacis-Kapelle hervor. Auf diesem Fenster, von dem er eine Reproduktion mitgebracht hatte, öffnet die Jungfrau Maria ihren Mantel, damit wir in seinen Falten Zuflucht finden können. „Unsere Vorfahren“, so erinnerte der Konzelebrant, „haben ihr ganzes Vertrauen in Maria gesetzt. Wir schreiten mit Maria durch die Jahrhunderte. Ich möchte Sie dazu ermutigen, der Aufforderung von Papst Leo XIV. nachzukommen, für den Frieden zu beten, insbesondere in diesem Oktober, dem Rosenkranzmonat, mit dem besonderen Anliegen, dass die Kriege ein Ende finden.“
Votum solemne
Helleg Maria, Gottesmamm,
Tréischterin am Leed,
Wéi all Joer gi mir eist Verspriechen.
Méi wéi dräihonnert Joer bass du mat eis gaang.
Haut versprieche mir op e Neits,
dech gär ze hunn an trei ze sinn am chrëschtleche Glaf.Léif Mamm, Patréinesch vu Stad a Land,
alles leë mir an deng Hänn,
wat eis léif an helleg ass:
eis Familljen, eis Kanner,
eis Fräiheet, eis Enegkeet,
d‘Gléck vun der Heemecht
an de Fridden uechter d‘Welt.Seen déi äis regéieren,
behitt deng Kanner, heiheem an an der Friemd,
a féier äis de Wee an d‘éiweg Heemecht.Amen
Weitere Informationen : „Klagt in Leid ... 400 Jahre Wallfahrt zu U. L. Frau von Luxemburg, Trösterin der Betrübten“.
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Highlights
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Bei der Jungfrau Maria Trost und Hoffnung suchen
Am 10. Oktober: Erneuerung der Weihe der Stadt Luxemburg an Maria - Votum Solemne.
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