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Urkunden gab es nicht nur im Mittelalter!

Die älteste ist auf das Jahr 1234 datiert. (Ein Sommer mit dem Diözesanarchiv 5/9)

In unseren Urkundenbestand werden alle (Pergament-)Urkunden integriert, die aus konservatorischer Sicht nicht beim ursprünglichen Bestand gelagert werden können. Die älteste, eine Breve von Papst Gregor IX. betreffend das Kloster zu Bonneweg, ist auf das Jahr 1234 datiert. Die jüngste ist die Ernennung Léon Wageners zum Weihbischof von Luxemburg aus dem Jahre 2019.

Es lassen sich gemeinsame Merkmale feststellen, die auf den Beschreibstoff Pergament, die stark voneinander abweichenden Formate, das Vorhandensein von Siegeln und die daraus resultierenden besonderen Anforderungen an die Aufbewahrung zurückzuführen sind. Derzeit umfasst die Sammlung rund 500 Exemplare, zu denen sich aber jedes Jahr weitere neuentdeckte v.a. aus Pfarrarchiven hinzugesellen.

Neben dem Urkundenbestand findet sich bei uns die Sammlung der Manuskripte und Fragmente. Sie vereint in sich mittelalterliche und frühneuzeitliche Pergament-Handschriften, die vormals makuliert als Einbandmaterial für frühneuzeitliche Registerbände verwendet wurden. Der Bestand umfasst zudem einzelne Kodizes und Inkunabeln. Beinahe alle Fragmente stammen aus Handschriften, die vor dem Jahr 1500 entstanden. Das älteste Fragment kann auf das 9. Jahrhundert datiert werden.

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