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Ein besonderes Sirenengebet während der Luxemburger Oktave

Ein Moment der Besinnung und der Friedenssuche, der sich bewusst an einem ungewohnten.

Erstmals wurde im Rahmen der diesjährigen Luxemburger Oktavwallfahrt ein sogenanntes Sirenengebet abgehalten – ein Moment der Besinnung und der Friedenssuche, der sich bewusst an einem ungewohnten, aber landesweit bekannten Signal orientiert: dem Sirenenton.

Etwa ein Dutzend Beter hatten sich eingefunden, als Pastor Geoff Raid von der anglikanischen Gemeinde in Luxemburg bei einsetzendem Regen das Sirenengebet anstimmte. Die kleine Gruppe versammelte sich vor dem Eingang zur Krypta der Kathedrale. In seiner Ansprache bezeichnete Pastor Raid die Muttergottes auch als „Mutter des Friedens“.

In Luxemburg ertönen die Sirenen üblicherweise jeden ersten Montag im Monat um 12:00 Uhr im Rahmen eines landesweiten Tests. Das Sirenengebet in Luxemburg war vor zwei Jahren auch während der Oktav entstanden, als ukrainische und armenische Christen die Marienpilger baten sich mit ihnen im Gebet für die Opfer und die Überwindung der Kriege einzusetzen. 

Die Sirenen erklangen am 4. Mai mit dem  Klang der Glocken der Kathedrale wie in einer Symbiose. Was sonst mit Alarm und Gefahr assoziiert wird, wurde jetzt zum Symbol der Verbundenheit und der Hinwendung zu Gott im Alltag.

Nach einem liturgischen Gebet formulierten viele der Teilnehmenden abwechselnd freie Fürbitten für die Opfer von Kriegen, von Menschenrechtsverletzungen und von Gewalt weltweit. Unter den Anwesenden befanden sich auch zwei Luxemburger Mitglieder der ACAT (Action des Chrétiens pour l`abolition de la torture et de la peine de mort), die erst an diesem Tag von einem Aufenthalt in der Elfenbeinküste zurückgekehrt waren. Dort hatten sie sich mit der hierzulande kaum bekannten Menschenrechtslage in 15 afrikanischen Ländern befasst.

Während des Gebets kamen auch Generalvikar Patrick Müller sowie die Oktavbeauftragte Renée Schmit zum Sirenengebet hinzu. Renée Schmit erinnerte an das Glaubenszeugnis von Pater Oleh Zymak, einem ukrainischer Redemptoristenpater aus Brüssel in der Kathedrale am 1. Mai, als er von der Mutter Gottes als Schutzpatronin im Verteidigungskrieg in der Ukraine sprach. Renée Schmit schloss das Friedensgebet schließlich mit einem Friedensgebet von Papst Leo XIV. ab.

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