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Eis Schutzpatréiner

D’Massendénger hu säit dem 07.11.2015 zwee Schutzpatréiner: den Hellegen Tarcisius an den Hellege Willibrord.

Mir sammelen an der Zentral alles iwwer den hellegen Tarcisius - Hutt Dir Legenden, Biller, Fotoen, .... kontaktéiert eis einfach. Nëmmen esou kann eisen Dossier zu eisem 1.Schutzpatréiner méi gefëllt ginn. Elo scho scho villmols MERCI fir all Mathëllef.

Heiliger Tarcisius

Leben und Wirken

Sein Leben und sein Martyrium sind uns durch ein Gedicht von Papst Damasus (366-384 n. Chr.) überliefert. Dem zufolge wurde der junge Tarcisius von Heiden getötet, als er in Rom unterwegs war, um kranken oder gefangenen Christinnen und Christen die heilige Kommunion zu bringen. Er hatte sich geweigert, diese zur Schändung Preis zu geben. Papst Damasus nennt die Todesursache nicht, aber die betonten Parallelen zum heiligen Stephanus deuten darauf hin, dass auch Tarcisius mit Steinen erschlagen worden ist.

Im 6./7. Jahrhundert fügen eine Passio sowie zeitgenössische Itinerarien weitere Informationen hinzu. So sei Tarsitius als Akolyth zu einer liturgischen Aufgabe im Gottesdienst beauftragt gewesen und am 15. August des Jahres 257 n. Chr. getötet worden. Diese Angaben lassen sich heute nicht mehr verifizieren und es bleibt unklar, ob Tarcisius im Rahmen einer Christenverfolgung oder aufgrund einer singulären Begebenheit getötet wurde.

Nach Itinerarien des 7. Jahrhunderts wurden der hl. Papst Zephyrin (199-217 n. Chr.) und der junge Märtyrer Tarcisius - wenn auch zu verschiedenen Zeiten - in einer gemeinsamen Grabstätte hier im Coemeterium des Callistus an der Via Appia Antica überirdisch beigesetzt. Später wurden die sterblichen Überreste des Tarcisius in die römische Kirche San Silvestro in Capite übertragen. In das römische Martyrologium wurde er unter dem Datum des 15. August aufgenommen - bis heute sein Gedenktag.

Unter den zahlreichen großen und kleinen Heiligen gehört Tarcisius zu den wenigen Jugendlichen und Kindern, die als heilig verehrt werden. Die Callisto-Katakomben, wo sein ursprüngliches Grab vermutet wird, erinnern an seine Begeisterung für den Glauben, an seine große Tat und an seinen Dienst für die Hilfsbedürftigen.
Tarcisius ist der Schutzheilige aller Ministrantinnen und Ministranten und auch der Schutzpatron der Erstkommunionkinder.

Sein Name stammt ursprünglich aus dem Griechischen und wurde später latinisiert und bedeutet: der Mutige!
Es gibt verschiedene Schreibweisen: Tarsitius, Tarzisius, Tharsitius, Tarzisius, Tharsizius.

Text vum Panno bäi der grousser Tarcisiusstatue - Areal Kallixtuskatakomen (Roum); 2010

Link: Artikel op www.katholisch.de

Am Festtag des „rastlosen Verkünders des Evangeliums“ hat Erzbischof Jean-Claude Hollerich den Ministranten unserer Diözese den Gründer Echternachs zum zweiten Schutzpatron gegeben

Im Rahmen der feierlichen Pilgermesse der „Lëtzebuerger Messdiener“ am heutigen 7. November in der Echternacher Basilika verkündete Erzbischof Hollerich am Ende seiner Predigt: „De Willibrord war ganz laang Massendénger an dofir wëll ech Iech de Willibrord als 2. Patréiner fir all Massendénger hei zu Lëtzebuerg ginn. Vun haut un ass de Willibrord niewent dem Tarcisius Äre Schutzpatroun, fir datt Dir frou Mënsche gitt“, so der Oberhirte, der seine Predigt mit den Worten schloss: „Hellege Willibrord, Schutzpatroun vun de Massendénger vu Lëtzebuerg, biet fir äis“.
Mgr Hollerich ermutigte die Ministranten sich wie Willibrord von Christus begeistern zu lassen und als Freunde von Jesus Christus das Evangelium zu leben. Da der spätere Missionar und Bischof bereits im Alter von fünf Jahren ins Kloster Ripon in seiner englischen Heimat eingetreten sei, habe Willibrord sehr früh das Dienen gelernt und dadurch eine starke Bindung zu Christus aufbauen können: „Déi gréissten Zäit vu senger Kandheet a Jugend war de Willibrord Massendénger: De Willibrord ass dofir äre Virleefer“, unterstrich Mgr Hollerich, der ein auf den 7. November 2015 datiertes Dekret unterschreiben werde, um Willibrord als Schutzpatron der Messdiener in Luxemburg offiziell einzuführen.
Für die anwesenden Ministranten war die Verkündigung eine Überraschung und eine Ermutigung, im Geiste Willibrords in ihren Pfarreien zu dienen. Unter den Klängen des bekannten Liedes „Schau heilger Apostel, o Willibrord“ zogen die Messdiener am Anschluss an das Messopfer in Prozession erstmals am Grab ihres neuen Schutzpatrons vorbei, der in der Litanei als „Meister der Freude“ und „Schutzpatron der Kinder“ angerufen wird.
Marc JECK (07.11.2015)

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